Quo Vadis – fragen sich wohl einige zu selten

In der vorletzten Woche durfte ich mal wieder einen Vortrag zum Thema Sociale Netzwerke vor einigen Studenten halten. Bei einer Kurzumfrage von mir gab es leider nur einen erschreckend geringen Teil der mir genau sagen konnte wo es hingehen soll.

Nicht das es nur ein Ziel geben darf und/oder man sich frühzeitig festlegen sollte, aber ist es nicht hilfreich zu wissen wo da Ziel ist. Auch wenn man es auf dem Weg ändert und wie meine Mutter zu sagen pflegt ein „Bögelchen“ macht, so muss doch ein Ziel vorhanden sein. Aber die Studenten zuckten mit den Schultern, hatten vage Vorstellungen was mit Ihrem leben passieren sollte.

Bei der Frage wer ein Blog betreibt, waren 0 Hände oben, was ich schon etwas traurig fand. Warum soll ich ein Blog schreiben, was soll ich da schreiben, kann ich doch noch machen wenn es soweit ist… klassiche Aussagen zu dem Thema. Ich versuchte dann klar zu machen, dass es im Moment immer noch darauf ankommt mit etwas anzufangen.

Ein amerikanischer Schuhhersteller hatte mal als Slogan: „just do it“ und genau das ist es, erst einmal machen.

Genau so bei der Jobsuche, ohne Ziel und eine Idee wo es hingehen soll, wird die Suche problematisch. Aber man sollte sich auf den Weg machen um sein Lächeln zu finden in einem Job der einen begeistert.

Machen Sie Sich auf, suchen Sie Sich ein Ziel – viel Spaß dabei.

20. Dezember 2011 von Claus F. Berthold
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Lächeln sollte wieder kommen

wenn ich auf meine Seite schaue kommt mir das Lächeln zuweilen abhanden. Ich sollte doch in der Lage sein, etwas öfter zu schreiben und die Seite als solche etwas zu verschönern. Wird jetzt auch diese Woche erledigt, endlich. Was mich abhält ist ein Vortrag an der Kölner Uni der noch vorbereitet werden muss, eine Beratung und ein Konzept das ausgearbeitet werden soll.

Aber auch die Webseite ist wichtig, zumal ich die calceola.de  ja auch noch ausbauen muss/will/darf. Jetzt wo es aufgeschrieben ist geht es schon wesentlich besser mit dem Lächeln. Apropos schreiben, ein Ebook liegt als Entwurf auch noch auf dem Rechner und wird bald erscheinen.

28. November 2011 von Claus F. Berthold
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Vielen Dank Stepstone

Abgesehen davon, das ich die Jobbörse Stepstone mehr oder weniger gut finde, haben die sich beim Marketing etwas einfallen lassen.

Ich hege die Hoffnung, das sich durch den Vorstoß von Stepstone vielleicht der Arbeitsmarkt etwas ändert. Sie gehört nicht umsonst zu den Branchengrößen bei den Jobbörsen und kann damit Vorreiter sein.

Die neue Kampagne mit dem Titel „Finde einen Job den Du liebst“ geht genau in meine Richtung „Mit einem Lächeln zur Arbeit“. Warum soll man sich nicht schon Freitags auf Montag freuen? Warum nicht einen Job machen wo man Morgens schon mit Begeisterung hin geht?

Einzig die Umsetzung im Spot finde ich dann eher schwach, aber vielleicht durfte so eine Idee nicht so konsequent umgesetzt werden, sonst hätte sie es nicht geschafft verwirklicht zu werden.

Aber Stepstone geht in die richtige Richtung wie ich finde, sonst hätte ich nicht mein Blog mit diesem Untertitel. Daher noch einmal Danke für die Anregung.

Ist die Idee dahinter gut oder schlecht, soll man sich auf seine Arbeit freuen?

10. November 2011 von Claus F. Berthold
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das Lächeln wieder finden

upps, das war jetzt aber mein ein Anruf gerade. Hat mich ziemlich verstört, wobei der Anrufer furchtbar nett war und das Thema auch. Nur beim Gespräch selbst hat sich ergeben das mir eine Fähigkeit fehlt um dem Gegenüber zu helfen. Damit ging das Lächeln, leider wohl auch aus seinem Gesicht.

Habe jetzt mal etwas recherchiert und bin etwas schlauer und beim nächsten Anruf dieser Art kann ich sicher besser helfen. Ich lerne gerne und auch wenn ich hier nicht weiter helfen konnte so hat es mir geholfen. Nur weil man mal eine Lücke hat muss nicht alles zu spät sein, die nächste Gelegenheit kommt. Diese Erkenntnis einmal mehr am eigenen Geist zu erfahren, bringt mir wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Freue mich auf den Rest des Tages.

29. August 2011 von cfb
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Selbstverdientes Geld bringt einem zum Lächeln

Samstagvormittage sind ja nicht zwingend so spannend für Kinder, speziell wenn man nichts geplant hat. Ich war bei Samstagsgartenarbeit und Sohnemann mit dem Fussball beschäftigt. Bis er auf die Idee kam sich einen Stock zu schnappen und darauf Gitarre zu spielen. Daraus ergab sich für ihn, dass er eigentlich ja auch mit einem seiner Kindergitarre vorne an die Straße gehen könnte um dort etwas Geld zu verdienen. Gedacht gemacht, Tisch hingestellt, Kappe auf den Boden und fröhlich vor sich hin gespielt (Hint: er ist kein Wunderkind, sondern spielt Gitarre wie Kinder Gitarre spielen). Kaum sitzt er dort 3 Minuten steht die Nachbarin bei im und hält ein Schwätzchen, was er da so macht und überhaupt. Reden und erzählen kann er wesentlich besser als Gitarre spielen.

Als die Nachbarin weg ist kommt er nach hinten auf den Hof gerannt um mir freudigst seine 50Cent zu zeigen die er eingenommen hat. Welch ein Strahlen in seinem Gesicht, dafür macht man das also. Ab wieder nach Vorn und weiter gesungen, neue Lieder ausgedacht, noch mehr Instrumente geholt, großen Spaß gehabt. Zwischendurch sitzt seine Ma bei ihm vorne und erzählt mit ihm. Ich setze mich auch mal dazu und er erzählt dass es doch tatsächlich Leute gibt die vorbei laufen, seinen Gesang loben aber nichts geben. Aber das macht ihm nichts er singt und spielt fröhlich weiter und hat am Ende 4,70 EUR zusammen. Macht bei 2,5 Stunden einen Stundenlohn von 1,88 EUR, was jetzt nicht so viel ist, dafür hat er das Geld mit einem Lächeln auf dem Gesicht verdient und seine ersten positiven Erfahrungen mit der Arbeit gemacht.

22. August 2011 von Claus F. Berthold
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Versteckte Talente

ich habe heute Mittag Honig geholt, bevor ich meine Tochter aus dem Kindergarten abgeholt habe. Ich mache das gerne bei dem alten Herrn, weil er immer lächelt wenn ich komme und er mir von der Imkerei erzählen kann. Er macht wirklich großartigen Honig. Heute hat er mir dann noch erzählt, dass er Hühner hat die grüne Eier legen. Vor dem Haus steht ein kleines Schild, dass es dort Honig direkt vom Imker gibt. Aber wie lecker dieser ist und das es dort auch grüne Eier gibt, davon steht da nichts.

Bei meiner Suche nach Kandidaten geht es mir manchmal ähnlich. Da stehe/sitze ich manchmal vor Lebensläufen die nur ganz wenig aussagen über den Menschen der sich dahinter verbirgt. Wenn ich dann aber mit den Kandidaten ins reden komme, finden sich immer mehr Talente. Ob diese für die gesuchte Position passen sei dahin gestellt, aber die Talente behält man sich im Hinterkopf. Je näher man an den Wunschjob des Kandidaten herankommt desto mehr ziehen die Mundwinkel nach oben.

Dann befinde ich mich auf dem richtigen Weg. Wenn der Kandidat seine Talente präsentiert und wir gemeinsam die richtige Aufgabe finden. Dann ist auch mein Auftraggeber zufrieden weil er einen motivierten Mitarbeiter vorgestellt bekommt. Wie und ob man dann zusammenkommt ist dann noch mal eine andere Frage.

Ich komme zumindest bald wieder mit meinem Imker zusammen, weil ich unbedingt mal die grünen Eier probieren möchte(übrigens ist nur die Schale grün, nicht der Inhalt).

 

18. August 2011 von cfb
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Warum das ein Lächler sein wird

Gestern habe ich bei der Karrierebibel ein recht Video interessantes Bewerbungsvideo endeckt. Man mag die Art und Weise der Bewerbung bewerten wie man möchte, aber zwei Dinge sind mir dabei wichtig. Zum einen hat sich der Bewerber Gedanken gemacht wie er bei einem Unternehmen, welches zu den beliebtesten Arbeitgebern gehört  Aufmerksamkeit für seine Bewerbung erhält. Zum anderen und das ist für mich der wichtigste Satz aus dem gesamten Filmchen, sagt er „rufen Sie mich an und geben mir die Chance Ihnen in 15 Minuten zu erklären wie ich den Wert Ihres Teams vergrößern kann“.

Es gibt Gerüchte, dass er von Google angerufen wurde, da sich sein Video im Internet verbreitet hat wie ein Lauffeuer. Damit hat er gezeigt das er sein Fachgebiet (Marketing) versteht. Wenn er diesen Job bekommt wird es ihm nicht schwer fallen „…mit einem Lächeln zur Arbeit“ zu gehen, hat er doch den Job der er sich wünscht. Auch wenn er nicht bei Google landet, dürfte es für ihn leichter werden eine Anstellung zu finden. Da er Initative gezeigt hat, wird er vermutlich auch nur eine Stelle übernehmen die ihm gefällt. Egal welches Unternehmen sich diesen jungen Menschen als Arbeitnehmer schnappt, sie bekommen einen motivierten „wertigen“ Mitarbeiter.

p.s.:Ich setze jetzt einfach mal voraus, dass seine beruflichen Qualifikationen der gesuchten Stellung angemessen sind.

04. August 2011 von cfb
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mit einem Lächeln zur Arbeit…

…klingt für viele mittlerweile wie Hohn, aber warum eigentlich? Es kommt so oft vor, dass die Menschen erzählen wie schlecht ihr Job ist. Sie freuen sich schon am Montag auf das Wochenende. Wenn Sie im Büro, an der Drehbank, am Schalter sind, denken sie an zu Hause.

Warum frage ich mich, machen die Leute nicht einfach einen Job, eine Arbeit die ihnen gefällt?

Genau deswegen mache ich meine Arbeit, weil ich möchte das mehr Menschen mit einem Lächeln zur Arbeit gehen. Sie sollen eine Beschäftigung finden die nicht nur gut bezahlt wird, sondern auch geistig fordert und einen Sinn ergibt.

Wenn mir dies gelingt, kann ich mit einem Lächeln zur Arbeit gehen und dafür danke ich den Kandidaten, den Unternehmen und meinen Kunden.

Möchten Sie auch mit einem Lächeln zur Arbeit gehen?

10. Juni 2011 von Claus F. Berthold
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